Stationen meines Lebens...
 
1969 Kinderbild 2Meine Wurzeln
Am 5. Januar erblicke ich das Licht der Welt in Offenbach / Main.

Wie kommt eine waschechte Südhessin zum Skisport ?













 
1976
-
1985
KinderbildStartschuss in Oberbayern
Diese Frage lässt sich schnell beantworten. 
Meine Familie zieht nach Mittenwald und eröffnet dort eine Gastwirtschaft. Im Alter von acht Jahren lerne ich zunächst Skifahren ehe ich dann zum Skilanglauf wechsle.

 

 

1986 Das Skiinternat
1986 ist ein ganz wichtiges Jahr für meine sportliche
Karriere. Mein Weg führt mich ans Skiinternat nach Willingen. Schule und Sport kann ich jetzt optimal kombinieren. Durch meine Trainerin Renate Schinze wechsle ich zum Biathlon - welch glückliche Entscheidung!! 
Willingen wird für die nächsten 17 Jahre meine Heimat bleiben.
 
1989 „Abi, Abi neun und achtzig!“
Am Uplandgymnasium in Willingen „baue“ ich mein Abitur.
In meiner Wahlheimat finde ich liebe Menschen und Freunde, mit denen mich bis heute viel verbindet.
Eine verdammt schöne Zeit!!
 
1994 Olympische Winter-Spiele
Der Sport bestimmt mein Leben. Nach Albertville 1992 starte ich zum zweiten Mal bei Olympischen Winterspielen.
Ich habe das große Glück, bei den "Jahrhundertspielen" in Lillehammer dabei zu sein. Wahnsinn!
Im gleichen Jahr heirate ich den Langläufer Jochen Behle und trage den Namen trotz Trennung auch heute.
1998 Nagano Staffel 1998Emotionen von Nagano
Bei meinen dritten Olympischen Winterspielen
Nagano erlebe ich in kurzer Zeit alle Höhen und Tiefen. Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt – zum Glück in der richtigen Reihenfolge. Nach deprimierenden Einzelrennen folgt die Krönung meiner Karriere:
Der Olympiasieg als Schlussläuferin der deutschen Damenstaffel
über 4x 7.5 km.
Diesen Moment werde ich nie vergessen!!!

 
Ab 1998 Die Zeit danach

Nach dem Ende der Laufbahn folgt eine Zeit der Orientierung. Das ist wohl ganz normal. Es ist auch eine Suche nach der eigenen Identität. Man ist nicht mehr die Sportlerin Petra Behle, andere Werte treten in den Vordergrund. Eine spannende Zeit.
Leider kann ich nur kurze Zeit mit dem Nachwuchs des Skiclubs Willingen zusammenarbeiten, da meine Verpflichtungen sich terminlich überschneiden.
Trotzdem lerne ich dabei sehr viel und denke gerne an unsere gemeinsamen Lehrgänge zurück.

Mein Job beim ZDF und die Freundschaft zu Christa Haas sind wichtige Eckpfeiler im „normalen“ Leben. Bis 2007 darf ich den Experten Job ausüben und so vieles lernen, dass mir auch heute noch in meinem Job zugute kommt.

Außerdem engagiere ich mich ehrenamtlich für die Stiftung Deutsche Sporthilfe, der ich selbst sehr viel zu verdanken habe.
Als Schirmherrin der „ Tour der Hoffnung“ trage ich gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten dazu bei, jedes Jahr Spenden für krebs- und leukämiekranke Kinder zu erradeln.

Nach meiner Ausbildung zur Sportökonomin an der European Business School sammle ich erste Erfahrungen im Team der Sportmarketingagentur Businessmeetssports. Als spätere Geschäftsführerin widme ich mich vorwiegend dem Sportlermanagement. Eine interessante Aufgabe, bei der meine Erfahrungen aus dem Sport sehr oft hilfreich sind.

Nach dem altersbedingten Ausscheiden meines Partners Gerhard Buhlmann, dem ich sehr viel zu verdanken habe, entschließe ich mich im Oktober 2012  mich der Partneragentur des Deutschen Skiverbandes anzuschließen und werde Mitglied im Team von Triceps.

Auch privat habe ich meinen Weg und mein Glück gefunden. Im Januar 2009 haben Mathias und ich geheiratet, eine Behle bin ich vorerst geblieben.


Inzwischen leben auch Fabio, Mathias’ jüngster Sohn, und Baloo, ein sehr aufgeweckter Magyar Vizsla, bei uns.

Die Jahre im Sport möchte ich nicht missen, sie waren schon etwas Besonderes. Aber auch jetzt macht das Leben richtig Spaß und hält stets etwas Neues für einen parat.